Starkregen
Definition und Erklärung
Fällt in kurzer Zeit viel Regen, spricht man von "Starkregen". Dieser tritt laut Deutschem Wetterdienst ab einer Menge von 15 Litern pro Quadratmeter auf (Warnstufe 1: "Markante Wetterwarnung") und kann sich bis zu 40 Litern pro Quadratmeter (Warnstufe 3: "Warnung vor extremem Unwetter") steigern. Das bedeutet: Würde der Regen nicht abfließen, versickern oder verdunsten, würde sich pro Quadratmeter diese Litermenge über die Regendauer aufstauen. Häufig wird die Regenmenge auch in Millimetern angegeben. Ein Millimeter Regenwasser auf einem Quadratmeter entspricht genau einem Liter Wasser. Wie entsteht diese Form des Extremwetters? Starkregen fallen aus mächtig aufgetürmten, besonders hoch reichenden Wolken, in denen starke und horizontal gerichtete Winde auftreten. Die Tropfen nehmen rasch an Masse zu und erreichen Durchmesser bis zu 5mm. Wenn ihr Gewicht die Kraft des Aufwindes übersteigt, fallen sie herab und vergrößern sich auf ihrem Weg zur Erde oft weiter. Entscheidende Faktoren für Starkregen-Ereignisse, die zumeist mit Gewittern und Hagel einhergehen, sind neben den Temperaturen die Windverhältnisse in den Wolken.
