Hintergrund Grafik - Klima.Werk

Klima.Werk Forum 2025

Das Klima.Werk-Forum hat Ende Oktober erstmals unter neuem Namen stattgefunden.

Als Gastgeberin des zehnten Forums lud dieses Jahr die Stadt Gladbeck Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Stadtplanung und Wasserwirtschaft ein, um gemeinsam an Lösungen für die wasserbewusste Stadtentwicklung zu arbeiten.

Zwei Personen stehen in einem Publikum bei einem Klima-Event, eine trägt einen grauen Kapuzenpullover mit dem Logo der Zukunftsinitiative "KLIMA.WERK". Im Hintergrund sind viele Teilnehmer zu sehen.

Tag 1

Ein Dokument mit einem stilisierten Segelboot-Logo steht auf einem Tisch, umgeben von Personen, die an einem Stand für das KlimaWerk-Forum interessiert sind.Ein Dokument mit einem stilisierten Segelboot-Logo steht auf einem Tisch, umgeben von Personen, die an einem Stand für das KlimaWerk-Forum interessiert sind.

Klettern, Segeln, Tennis 

Die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck füllte sich schnell. Schon kurz nach Einlass herrschte reger Austausch. Altbekannte, aber auch ganz viele neue Gesichter waren zu sehen. Für viele ist das Treffen eine Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, aus dem Arbeitsalltag auszubrechen, Energie zu tanken und mit neuen Ideen zurückzukehren.

Ins Handeln kommen

Der Fokus ändert sich: In den vergangenen zehn Jahren standen die Foren im Zeichen von Konzepten, Analysen, Überzeugungsarbeit und Machbarkeit – in diesem Jahr ging es noch stärker darum, viele weitere Projekte umzusetzen.

Eine Menschenmenge steht während einer Präsentation im KlimaWerk-Forum auf. Der Raum hat hohe Fenster, die viel Tageslicht herein lassen.Eine Menschenmenge steht während einer Präsentation im KlimaWerk-Forum auf. Der Raum hat hohe Fenster, die viel Tageslicht herein lassen.
Der Leiter der Serviceorganisation der Zukunftsinitiative Klima.Werk Andreas Giga beim Klima.Werk Forum im Gespräch mit Mikrofon.
Heute geht es nicht nur darum sich zu vernetzen und zu reden, sondern auch darum ins Handeln zu kommen.

Andreas Giga

Leiter der Serviceorganisation der Zukunftsinitiative Klima.Werk

Eine Gruppe von Teilnehmern diskutiert beim KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund weitere Personen an Ständen aktiv sind und Informationen austauschen.Eine Gruppe von Teilnehmern diskutiert beim KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund weitere Personen an Ständen aktiv sind und Informationen austauschen.

Vernetzen, lernen und gemeinsam Handeln

Im Fokus stand der Austausch: Keine Frontalvorträge, sondern gemeinsames Lernen an echten Beispielen und die Vernetzung der Fachleute aus der Emscher-Lippe-Region und auch darüber hinaus.Vernetzten, lernen und gemeinsam Handeln

Zu Gast in Gladbeck

Jedes Jahr übernimmt eine Stadt zusammen mit der bei Emschergenossenschaft/Lippeverband die Organisation des Forums. Für Gladbeck bot dies eine gute Möglichkeit, zu zeigen, welche Fortschritte die Stadt bei der gemacht hat. 

Zukunft greifbar machen

Wie können wir ein positives Bild der Stadt von morgen zeichnen – eines, das die neue Klimarealität widerspiegelt, ohne die Menschen abzuschrecken, sondern Akzeptanz für Veränderung schafft? Diese Frage wurde auf dem Klima.Werk-Forum immer wieder diskutiert. Unter anderem ein Ausgangspunkt: die visuelle Utopie. 

Klimapolitik & Verkehrswende gemeinsam denken

Als Speaker zeigte Ingwar Perowanowitsch, wie Klimapolitik und die Verkehrswende Hand in Hand gehen. Er berichtete von seiner Leidenschaft für Radreisen und eine Stadtentwicklung, die Fußgängern und Radfahrern mehr Platz einräumt und damit Städte lebenswerter macht. Inspiriert durch die Erfahrungen auf seinen Touren ist er der Frage nachgegangen, wie Städte die Verkehrswende erfolgreicher gestalten können.

Ein Vortragender mit einem Mikrofon spricht vor einem Publikum im KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund Informationsstände zu sehen sind.Ein Vortragender mit einem Mikrofon spricht vor einem Publikum im KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund Informationsstände zu sehen sind.
Ein Sprecher mit einem Mikrofon informiert das Publikum beim KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund eine große Leinwand mit einem Grafikthema zu sehen ist.Ein Sprecher mit einem Mikrofon informiert das Publikum beim KlimaWerk-Forum, während im Hintergrund eine große Leinwand mit einem Grafikthema zu sehen ist.

Cycling Cities

Für sein neues Filmprojekt „Cycling Cities“ bereiste er die fahrradfreundlichsten Städte Europas – darunter Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Hamburg und Kopenhagen. Der Film zeigt, wie autofreie Zonen, Rückbau von Autoinfrastruktur, Förderung des Radverkehrs, und Begrünung sowie soziale Verbesserungen im öffentlichen Raum die Lebensqualität und erhöhen.

Workshops

Die Umsetzung stand im Fokus

Wie gehen Hitzeaktionsplanung und Klimaanpassung zusammen? Wird aus der Empfehlung für bestimmte Maßnahmen der wasserbewussten Stadtentwicklung eine Pflicht? Wie sehen die richtigen Werkzeuge für die Projektumsetzung aus? Das breite Angebot von Workshops zu den unterschiedlichsten Themen bot den Teilnehmenden die Chance, sich zu Fachthemen auszutauschen: von Fachleuten für Fachleute.

Eine größere Gruppe von Menschen steht an Tischen und hört einer Präsentation beim KlimaWerk-Forum zu, das in einer hellen, historischen Halle stattfindet.Eine größere Gruppe von Menschen steht an Tischen und hört einer Präsentation beim KlimaWerk-Forum zu, das in einer hellen, historischen Halle stattfindet.
Ein Informationsplakat zum Thema Hitzeaktionsplanung hängt an einer Wand, darauf abgebildet sind Karten und Datenvisualisierungen.

Workshop 1

KRiS trifft Hitzeaktionsplanung

Auch Hitze kennt keine Stadtgrenzen. Mit dem Hitzeaktionsplan bereitet sich die Region auf häufigere Hitzetage vor. Im Workshop diskutierten die Teilnehmenden, welche Synergien sich aus der Hitzeaktionsplanung für die Arbeit in den Gestaltungsräumen der „Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) ergeben.

Eine Gruppe von Personen diskutiert an einem Stand des KlimaWerk-Forums, während ein Plakat mit einem Informationsinhalt im Hintergrund sichtbar ist.

Workshop 2

Einfach mal machen? Aber nicht planlos!

In diesem Workshop diskutierten die Teilnehmenden, welche Instrumente und Methoden eine erfolgreiche Umsetzung fördern – am Beispiel eines vermeintlich gescheiterten Projekts aus Bottrop.

Mehrere Personen betrachten Informationsstände während der Veranstaltung im KlimaWerk-Forum 2025, umgeben von großen Fenstern einem historischem Gebäude.

Workshop 3

Von der Empfehlung zur Pflicht

Bisher sind die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung nicht verpflichtend. In diesem Workshop diskutierten die Teilnehmenden das Für und Wider einer verpflichtenden Klima-Checkliste für öffentliche und private Flächeneigentümer:innen.

Fünf Personen posieren in einer herzförmigen Form vor einer Präsentationstafel des KlimaWerk-Forums 2025 in Gladbeck, während sie unterschiedliche Handgesten machen.

Schnitzeljagd

Ab durch die Halle

Wer neben den Gesprächen, Workshops und Exkursionen noch Zeit für eine kleine Schnitzeljagd hatte, konnte sich auf die Suche nach zehn versteckten Aufgaben machen. Unser Favorit: Das Herz fürs Klima. 

Raus in die Praxis

Damit es nicht nur theoretisch blieb, ging es raus zu Best-Practice-Beispielen: Regenwasser- im Neubaugebiet oder im Bestand,, oder die Umgestaltung von Durchgangsstraßen mit -Elementen – die Teilnehmenden konnten bei mehreren Projekten vor Ort praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fragen stellen.

Eine Person mit einer orangenen Jacke steht inmitten einer Menschenmenge und hält ein Mikrofon und einen Zettel in seinen Händen. im Hintergrund sind zwei Häuser zu sehen.Eine Person mit einer orangenen Jacke steht inmitten einer Menschenmenge und hält ein Mikrofon und einen Zettel in seinen Händen. im Hintergrund sind zwei Häuser zu sehen.

Schwammstadt Gladbeck

Als Gastgebende Kommune konnte sich Gladbeck gleich mit mehreren Klima.Projekten präsentieren. Das Thema Regenwasser ist integraler Bestandteil bei der Planung neuer Wohn- und Gewerbegebiete, aber auch im Bestand – davon konnten sich die Teilnehmenden direkt vor Ort ein Bild machen.

Blauweiß meets Blaugrün

Auf dem Berger Feld in der Nähe der Veltins Arena in Gelsenkirchen wurde durch ein Grabensystem das vormalige Mischsystem auf ein Trennsystem umgestellt. Ziel war es, aufbauend auf den bestehenden Gräben ein Gesamtkonzept umzusetzen, das diese systematisch verbindet und das Regenwasser dann in eine Wasserrückhaltung führt – so dass es nicht mehr zusammen mit dem zur Kläranlage geleitet wird.

Im Fokus ist eine Person mit Mikrofon in der Hand. Vor ihm zugewand stehen Personen die ihm zuhören.
Aus meiner Sicht lag die Hauptaufgabe darin, die Vielzahl an Akteuren unter einen Hut zu bekommen.

Alfred Dix

Gelsenkanal Stadt Gelsenkirchen

Industriedenkmal trifft aufs Klima.Werk

Auch der Veranstaltungsort selbst – die Maschinenhalle Zweckel – ist ein Beispiel, wie Regenwasser vor Ort gesammelt und genutzt werden kann. Die 4.000 Quadratmeter Dachfläche der Halle sind komplett abgekoppelt. Ein Teil des Wassers wird als Löschwasser sowie zum Spülen der Toiletten genutzt. Der andere Teil fließt über Fallrohre und einen Überlauf in Muldenflächen, unter denen das überschüssige Regenwasser speichern und langsam versickern lassen.

Im Fordergrund ist eine Halle aus Backsteinen zu sehen. Im Hintergrund befindet sich ein Industriegebiet.Im Fordergrund ist eine Halle aus Backsteinen zu sehen. Im Hintergrund befindet sich ein Industriegebiet.
Man sieht zwei Personen im Austausch beim Klima.Werk Forum. Man sieht zwei Personen im Austausch beim Klima.Werk Forum.

Entspannter Ausklang

Der erste Tag endete mit einem entspannten Ausklang, um bei Getränken und lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

Impressionen Tag 1

Eine Bühne während des "Klima.Werk-Forums #10" in Gladbeck, auf der zwei Personen präsentieren, während das Publikum aufmerksam zuschaut und die Institution auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Ein Mann in einer leuchtend gelben Sicherheitsjacke spricht mit Gruppen von Menschen im Freien, umgeben von herbstlichem Laub und Bäumen, während er ein Mikrofon hält.
Eine Gruppe von Personen geht auf einem Weg durch einen Park, einige tragen Notizen oder kleine Gegenstände, während sie sich unterhalten und den offiziellen Anweisungen folgen.
Eine Frau mit lockigem Haar steht im Vordergrund und spricht mit anderen Teilnehmern. Die Szene vermittelt eine interaktive Diskussion in einem Eventumfeld.
Ein Mann in einem Anzug steht am Tisch und spricht mit anderen Teilnehmern. Die Umgebung ist hell erleuchtet und zeigt eine aktive Diskussion.
Eine Frau steht in einem Raum und unterhält sich mit Teilnehmern eines Forums.
Ein Mann hört einem anderen zu, während er mit ihm spricht. Die Szene zeigt eine lebendige Diskussion unter den Teilnehmern des Events, mit einer angenehmen Atmosphäre.
Eine Perspektive von der Bühne zeigt zwei Redner auf dem Podium, die vor einem großen Publikum stehen. Der Raum hat hohe Fenster und ist mit Pflanzen und technischen Geräten dekoriert.
Zwei Personen stehen auf der Bühne eines Events, während das Publikum gebannt zuhört.
Ein Redner mit einem Mikrofon steht vor einem Publikum und diskutiert, während die Teilnehmer aufmerksam zuhören.
Eine lebhafte Diskussion findet in einem großen Raum statt, in dem Menschen an Tischen stehen und Präsentationen hinter ihnen angezeigt werden.
Teilnehmer einer Veranstaltung posieren in Sweatshirts auf einer Treppe, während sie Schilder mit dem Logo der Zukunftsinitiative "Klimawerk" in den Händen halten.
Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Treppe und hält Schilder mit verschiedenen Wappen, während ein Willkommen-Schild im Hintergrund sichtbar ist.
Eine Gruppe von Teilnehmern marschiert auf einem Weg durch einen Park, in der Nähe von Wohnhäusern und herbstlichen Bäumen.
Ein Mann in einer orangefarbenen Sicherheitsjacke spricht mit einer Gruppe von Menschen, die einem Rundgang folgen, während er ein Blatt Papier hält.
Eine Gruppe von Menschen geht auf einem Gehweg neben einem Wohnviertel, umgeben von Bäumen und herbstlicher Vegetation.
Zwei Personen stoßen mit Getränken an, während im Hintergrund eine Gruppe von Teilnehmern an einem Tisch zusammensteht.
Ein Paar lächelt in die Kamera, während sie in einem Eventraum stehen und Getränke in der Hand halten.

Tag 2

Überregionale Lösungen

Der macht nicht an Stadtgrenzen halt. Deshalb setzt sich die dafür ein, gemeinsam als Region Lösungen zu entwickeln. Das Programm des zweiten Tages unterstrich diesen Anspruch. 

Eine Person im Anzug die zwei unscharf abgebildeten Personen im Vordergrund zugewandt sitzt. Hinter ihm ist eine Folie eines Vortrags zu sehen.
Es geht am Ende darum, die Anpassung an den Klimawandel Wirklichkeit werden zu lassen und die Schwammstadt in unserer Region zu erschaffen.

Prof. Dr. Uli Paetzel

Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband

Hoher Besuch

Ein ganz besonderes Highlight am zweiten Tag des Forums war der Besuch von drei Geografie-Leistungskursen des Heisenberg-, Riesener- und Ratsgymnasiums aus Gladbeck.

Eine Menschenmenge vor einem Gebäude verteilt auf einer Treppe. Unter dem Bogen die, die Treppe spannt steht eine weitere Gruppe von Personen.Eine Menschenmenge vor einem Gebäude verteilt auf einer Treppe. Unter dem Bogen die, die Treppe spannt steht eine weitere Gruppe von Personen.

Mit der Jugend die Zukunft gestalten

Die jungen Erwachsenen hatten vor Ort die Möglichkeit, mit den Fachleuten in einen direkten Austausch zu gehen. Sie diskutierten Sorgen und Lösungswege rund um den Klimawandel und lernten zugleich vielfältige Berufsbilder kennen, die bei der Umsetzung der klimaresilienten Region eine Rolle spielen.

Zukunftsvisionen im Vergleich

Im Vorfeld fanden auch Unterrichtsbesuche in den jeweiligen Kursen statt. Aus den Gedanken, Wünschen und Forderungen der Oberstufenschüler:innen wurde mit Hilfe generativer KI jeweils eine Zukunftsvision für unsere Städte erstellt. Auf dem Klima.Werk-Forum wurden diese dann mit der Vision der Dezernentinnen und Dezernenten verglichen – Ausgangspunkt für eine rege Diskussion im Plenum.

Ein dreiteiliges Bild. Im linken Abschnitt läuft ein Paar Hand in Hand den Bürgersteig entlang. In der Mitte steht ein Fahrradweg im Fokus. Im rechten Abschnitt steht eine Bank mit drei Personen auf einem Fahrradweg auf dem vier ähnlich gekleidete Personen auf Fahrrädern unterwegs sind. Auf allen Abschnitten sind die Häuser im Hintergrund überwachsen von Pflanzen.Ein dreiteiliges Bild. Im linken Abschnitt läuft ein Paar Hand in Hand den Bürgersteig entlang. In der Mitte steht ein Fahrradweg im Fokus. Im rechten Abschnitt steht eine Bank mit drei Personen auf einem Fahrradweg auf dem vier ähnlich gekleidete Personen auf Fahrrädern unterwegs sind. Auf allen Abschnitten sind die Häuser im Hintergrund überwachsen von Pflanzen.
Eine Person mit Mikrofon in der Hand steht vor einem weißen Hintergrund.
Die Städte müssen in die Lage versetzt werden, die wichtigen Maßnahmen zur Klimafolgeanpassung auch umzusetzen. Da wünsche ich mir mehr Unterstützung von Land und Bund.

Bettina Weist

Bürgermeisterin Stadt Gladbeck

Eine Gruppe von Personen hört dem Vortrag einer Person vor die links unten im Bild steht. Vor ihr steht ein runder Stehtisch. Der Boden besteht aus weißen und roten Fliesen in sechseckiger Form.Eine Gruppe von Personen hört dem Vortrag einer Person vor die links unten im Bild steht. Vor ihr steht ein runder Stehtisch. Der Boden besteht aus weißen und roten Fliesen in sechseckiger Form.

Ab auf die Insel

Am zweiten Tag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an sogenannten Talk-Inseln zu einem spezifischen Thema ins Gespräch zu gehen. 

Eine Person mit Mikrofon in der Hand steht vor einer weiteren Person die unscharft abgebildet ist. Sie trägt einen karierten Schal.
Wir arbeiten digital und dezentral, wir vereinsamen und befinden uns im Dauerstress. Wir gleichen das aus mit Meditation, Austausch mit Freunden und Sport. Deswegen ist es wichtig, dass wir New Work flexibel verstehen – digital und menschlich.

Liana Weismüller - Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit von Emschergenossenschaft/Lippeverand

zum Thema New Work

Demokratie Quo Vadis?

Wie kann die Verwaltung der Kommunen in Zeiten sich wandelnder Mehrheitsverhältnisse ihren langfristigen Auftrag erfüllen? Wie gehen Emschergenossenschaft/Lippeverband mit den aktuellen Wahlergebnissen um und welchen Beitrag leistet die Organisation selbst zum demokratischen Prozess. Diese und weitere Fragen standen an der Talk-​Insel mit dem Vorstandsvorsitzenden Uli Paetzel im Fokus.

Prof. Dr. Uli Paetzel im Gespräch beim Klima.Werk Forum.Prof. Dr. Uli Paetzel im Gespräch beim Klima.Werk Forum.
Ein Mann steht am Podium und hält ein Mikrofon, während er als Moderator oder Sprecher auf einer Veranstaltung auftritt.
Technische Lösungen gibt es ja genügend – beispielsweise das Kopenhagen-Modell, bei dem die verschiedenen Wasserspeicher als zusammenhängendes System unterhalb der Straßen geplant werden.

Frank Obenaus - Technikvorstand

über Wasserkreislauf und Infrastruktur der Zukunft

Zwischen Klima und Kompromiss 

Bürgermeisterin Bettina Weist stellte sich der Frage „Was bewegt die Städte?“ Ihre Antwort: Das sind in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger. Diese noch stärker zu aktivieren, sieht sie als zentrale Aufgabe. Denn: Es kann nicht alles nur durch die Verwaltung vorgegeben oder umgesetzt werden.

Eine Frau in einem roten Blazer steht und spricht mit einer anderen Person, während das Licht im Hintergrund strahlt.Eine Frau in einem roten Blazer steht und spricht mit einer anderen Person, während das Licht im Hintergrund strahlt.
Ein Redner steht auf einer Bühne und blickt auf das Publikum, während helle Scheinwerfer im Hintergrund leuchten. Die Architektur der alten Halle mit hohen Fenstern ist sichtbar.Ein Redner steht auf einer Bühne und blickt auf das Publikum, während helle Scheinwerfer im Hintergrund leuchten. Die Architektur der alten Halle mit hohen Fenstern ist sichtbar.

Zum Energietanken

Nach der Pause stand Bewegung auf dem Programm: Gemeinsam mit Gregor Krolewski, Gesundheitskoordinator bei Emschergenossenschaft/Lippeverband, konnten die Teilnehmenden mit einfachen Übungen neue Energie und Motivation tanken.

Ein Mann trägt einen Anzug und eine Hemd und steht in einem hellen Raum mit einem modernen Hintergrund. Die Fenster des Raumes lassen Licht herein.
Entscheidend ist, dass wir Wasser als Teil der Lösung begreifen – als verbindendes Element, das vor Gemeindegrenzen keinen Halt macht.

Prof. Dr. Frank Obenaus

Technikvorstand Emschergenossenschaft und Lippeverband

Zeit für Reflexion

Im zweiten Workshop-Block arbeiteten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen und reflektierten, was getan werden muss, um vom Reden ins Handeln zu kommen.

Eine Gruppe von Personen diskutiert angeregt miteinander während des KlimaWerk-Forums in einer hellen Veranstaltungsumgebung.Eine Gruppe von Personen diskutiert angeregt miteinander während des KlimaWerk-Forums in einer hellen Veranstaltungsumgebung.

Impressionen Tag 2

Eine Gruppe von Teilnehmern hält Getränke und Unterlagen und steht an einem Stand in einem Eventbereich, um Informationen auszutauschen.
Zwei Teilnehmer sprechen miteinander in einem Eventraum.
Eine Person unterhält sich mit zwei anderen am Stand eines Forums, während Informationsplakate im Hintergrund sichtbar sind.
Eine Teilnehmerin in einer grauen Jacke steht im Mittelpunkt, während im Hintergrund Menschen am Event teilnehmen und sich unterhalten.
Ein Holzschild mit der Aufschrift "Stammtisch" und dem Logo der Zukunftsinitiative "Klima.Werk" steht auf einem Tisch, während Teilnehmer im Hintergrund diskutieren.
Ein Interviewer spricht mit einem Ansprechpartner, während sie sich in einem Eventraum befinden, umgeben von einer freundlichen Atmosphäre.
Ein Modell eines Baggerfahrzeugs steht auf dem Boden eines Eventraums, umgeben von Teilnehmern, die im Hintergrund stehen und sich unterhalten.
Eine Gruppe von Teilnehmern in Sweatshirts steht auf einer Treppe mit erhobenen Armen und zeigt Schilder für das "Klima.Werk-Forum" in Gladbeck.
Eine fröhliche Gruppe von Teilnehmern posiert auf einer Treppe mit erhobenen Händen, während sie ein Schild mit dem Logo der Zukunftsinitiative "Klimawerk" halten.
Eine Gruppe von Menschen steht in einem großen Raum mit hohen Fenstern, während sie an verschiedenen Tischen miteinander sprechen und Informationen austauschen.
Eine Gruppe von Teilnehmern diskutiert lebhaft an einem Stand während einer Veranstaltung. Der Fokus liegt auf zwei Personen, die auf den Gesprächspartner zeigen und mit Begeisterung miteinander interagieren.
Drei Personen unterhalten sich am Rande eines Events, mit einer angenehmen Atmosphäre im Hintergrund und einem Blick auf andere Teilnehmer.
Eine Person steht umgeben von einem Holzrahmen vor ihr, während sie auf einen Computer zeigt.
Eine Teilnehmerin steht an einem Tisch und notiert sich etwas, während die anderen Personen um sie herum in einem geselligen Austausch stehen.
    Eine rege Unterhaltung findet an einem Stehtisch statt, wo eine Person mit einem Mikrofon spricht, während andere Anwesende aufmerksam zuhören und Informationen austauschen.
Eine Diskussion findet an einem Stehtisch statt, während der Sprecher gestikuliert und die Anwesenden zuzuhören scheinen. Getränke stehen in der Nähe.
Eine Person mit Mikrofon stellt eine Frage in einer Gesprächsrunde, die an einem Tisch stattfindet, während die anderen Teilnehmer aufmerksam zuhören.
Eine Person im Anzug die zwei unscharf abgebildeten Personen im Vordergrund zugewandt sitzt. Hinter ihm ist eine Folie eines Vortrags zu sehen.
Eine Person spricht mit einem Mikrofon in der Hand, während die Gesprächspartner aufmerksam zuhören. Der Hintergrund zeigt Teilnehmende und Informationsplakate.
Eine Gruppe von Teilnehmern posiert vor einer Backsteinmauer, gekleidet in formale Kleidung, während sie gemeinsam in die Kamera schauen.
Zwei Personen geben sich eine rechteckige Holzfigur während einer Übergabefeier auf der Bühne, umgeben von Pflanzen und einem dekorativen Hintergrund.

Wo stehen wir?

Dr. Markus Bradtke, Stadtbaurat der Stadt Bochum, schloss das zweitägige Event mit einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre, einer Standortbestimmung und einem Ausblick auf die Zukunft.

Ein Mann spricht mit einem Mikrofon in der Hand auf einer Veranstaltung, während im Hintergrund zwei andere Personen aufmerksam zuhören.
Das politische Klima hat sich verändert. Die Räte setzen sich anders zusammen. Es gibt da Personen, die leugnen, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt. Dieser Skepsis müssen wir mit Fakten begegnen.

Dr. Markus Bradtke

Stadtbaurat der Stadt Bochum

Ich bin Klima.Werker:in

Wir möchten zeigen, wie vielfältig und groß das Klima.Werk ist – und wer alles im Hintergrund an der klimaresilienten Schwammstadt von morgen arbeitet! Deshalb kamen auch dieses Jahr wieder einige neue Gesichter zu unserer Klima.Werker:innen-Galerie dazu.

Zur Galerie

Mehrere Personen posieren für ein Foto mit einem Schild in der Hand, auf dem „WIR SIND KLIMA.WERKER:INNEN!“ steht, während eine andere Person die Aufnahme macht.Mehrere Personen posieren für ein Foto mit einem Schild in der Hand, auf dem „WIR SIND KLIMA.WERKER:INNEN!“ steht, während eine andere Person die Aufnahme macht.

KRiS in Zahlen

Ins Handeln kommen – die Konzepte Realität werden lassen, um das Emscher-Lippe-Gebiet zu einer klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft zu entwickeln. Andreas Giga gab zum Abschluss eine Wasserstandsmeldung:

Ein Mann präsentiert auf der Bühne beim KlimaWerk-Forum und erklärt Themen, während im Hintergrund andere Teilnehmer zuhören.Ein Mann präsentiert auf der Bühne beim KlimaWerk-Forum und erklärt Themen, während im Hintergrund andere Teilnehmer zuhören.
  • 87

    Förderanträge seit Inkrafttreten der Förderrichtlinie

  • 67

    Konzepte und Studien

  • 20

    Baumaßnahmen

  • 22

    Mio. Euro bewilligte Förderung aus Landesmitteln

Rekordteilnahme

Mit mehr als 400 Teilnehmenden war das Forum so gut besucht wie nie zuvor. Das Feedback: exzellenter Austausch auf Fachebene, gute Möglichkeit zum Netzwerken und hervorragend organisiert.

Dorsten nächster Gastgeber

Für 2026 ist der Staffelstab an die Stadt Dorsten weitergereicht worden. Das Forum wird damit zum ersten Mal in der Lippe-Region stattfinden.

Logo Klima.Werk Forum Dorsten 2026Logo Klima.Werk Forum Dorsten 2026
Ein Mann hält einen Holzgegenstand beim KlimaWerk-Forum und zeigt ihn dem Publikum.Ein Mann hält einen Holzgegenstand beim KlimaWerk-Forum und zeigt ihn dem Publikum.

Großes Dankeschön

Ein großes Dankeschön geht an das Moderationsteam Lisa Schaaf (re.), Andreas Giga, Fiona Osner und Frank Restemeyer (li.), die durch das zweitägige Event führten und natürlich an die ganze Planungsrunde für die Organisation!

Eine Gruppe von vier Personen posiert lächelnd in einem großen Raum während des Klima-Forums. Die Menschen sind in legerer Kleidung gekleidet, und die Architektur des Raumes ist sichtbar.Eine Gruppe von vier Personen posiert lächelnd in einem großen Raum während des Klima-Forums. Die Menschen sind in legerer Kleidung gekleidet, und die Architektur des Raumes ist sichtbar.

Weitere Informationen

Ein Mann welcher eine Perücke mit grünem irokesen Schnitt auf hat.

Expertenforum 2024

Das gemeinsame und integrale Handeln zog sich deshalb auch wie ein roter Faden durch das Programm der zweitägigen Veranstaltung.

Zum Expertenforum 2024

Zu sehen ist ein Publikum welches auf Stühlen sitzt und von einer Bühne aus fotografiert wurde.

So entsteht das Klima.Werk-Forum

Wie entsteht eine solche Veranstaltung? Und was macht die Planung und Durchführung so besonders? Das und viel mehr im Making-of aus 2024.

Zum Making-of

Zu sehen ist ein Stand beim Klima.Werk-Forum mit Merchandise, Gießkanne und Pflanzen.

Sinnes.Wandel

Klimaanpassung greifbar und erlebbar

Der Wandel beginnt im Kopf. Damit das Umdenken gelingt, sind Bewusstsein und Verständnis für Klimaanpassung wichtig. Mit unseren Initiativen und Erlebnissen wird der Sinnes.Wandel möglich. 

Zum Sinnes.Wandel