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Klima.Werk bedankt sich bei Dachbegrünern

Pressemitteilung vom 02.06.2026

Botschafter fürs „10.000 Grüne Dächer“-Programm. Hausbesitzer*innen können Förderung bei Emschergenossenschaft/Lippeverband beantragen

Kühler darunter, schöner oben drüber und als Regenwasserspeicher ein wichtiger Baustein für : das begrünte Garagendach von Thomas und Heriburg Magdalinski. Die Dachbegrüner aus Recklinghausen haben ein Mini.Wasserzeichen als Dankeschön für ihr Engagement von Emschergenossenschaft/Lippeverband und der bekommen. Eine Förderung über das „10.000 Grüne Dächer“-Programm gibt es weiter in allen Städten des Kreises: Antrag stellen, Zusage erhalten, loslegen!

Das Gründach von Thomas und Heriburg Magdalinski ist ein Beitrag für mehr Klimaresilienz. Als kleines Dankeschön vergibt die Zukunftsinitiative Klima.Werk Wasserzeichen.Das Gründach von Thomas und Heriburg Magdalinski ist ein Beitrag für mehr Klimaresilienz. Als kleines Dankeschön vergibt die Zukunftsinitiative Klima.Werk Wasserzeichen.
Das Gründach von Thomas und Heriburg Magdalinski ist ein Beitrag für mehr Klimaresilienz. Als kleines Dankeschön vergibt die Zukunftsinitiative Klima.Werk Wasserzeichen. | © Andrea Rickers/EGLV

Angebracht an der Wand oder aufgestellt im Regal zeigt das Mini.Wasserzeichen „Ich habe ein Gründach vom Klima.Werk“. Die Holztafel ist eine Auszeichnung an Hauseigetümer*innen in der Emscher-Lippe-Region, die mit einem Zuschuss aus dem „10.000 Grüne Dächer“-Programm von Emschergenossenschaft/Lippeverband und Zukunftsinitiative Klima.Werk Dachflächen auf ihrem Grundstück bepflanzt haben. Denn auch, wenn es Geld dafür gibt: Umgesetzt – ob in Eigenleistung oder mit einer Firma – wird der -Baustein von den Hausbesitzern und ganz kostendeckend ist die Förderung auch nicht.

Gründach: Sieht gut aus und kühlt

Gleichzeitig macht das Mini.Wasserzeichen auf die Förderung aufmerksam, die es bis auf Weiteres gibt. Dabei fungieren Dachbegrüner wie Thomas und Heriburg Magdalinski als Botschafter für das Programm, das private Eigentümer*innen bei Klimaanpassung unterstützen will. Die Zukunftsinitiative Klima.Werk setzt hier auf Mundpropaganda. Thomas Magdalinski kann die Teilnahme jedenfalls nur empfehlen, „Antragstellung und später die Auszahlung, beides hat super geklappt", sagt der Recklinghäuser. Das Ehepaar findet das begrünte Garagendach nicht nur schön, es ist nun auch deutlich kühler im Raum darunter.

Die Förderung aus dem „10.000 Grüne Dächer“-Programm ist für private und gewerbliche Eigentümer*innen: 50 Euro pro Quadratmeter Dachbegrünung erhalten förderberechtigte Antragsteller*innen für maximal 200 Quadratmeter Fläche, also bis zu 10.000 Euro. Achtung: Erst die Förderzusage abwarten und dann loslegen mit der Dachbegrünung!

Voraussetzungen, Förderanträge, Webseite

Alle Informationen zur Förderung und zu den Voraussetzungen finden Interessierte auf www.klima-werk.de/gruendachfoerderung, über diese Webseite ist auch das digitale Förderportal für die Antragstellung zu erreichen.

Was wird unter welchen Voraussetzungen gefördert?

Ab einer Förderzusage haben Eigentümer*innen drei Jahre Zeit, die Dachbegrünung umzusetzen. Fristen bei der Beantragung der Förderung gibt es nicht, die Beantragung ist jederzeit möglich.

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Die Emschergenossenschaft

 

Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden über 130 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk

In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW und entwickelte sich 2014 zur Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ weiter, jetzt Zukunftsinitiative Klima.Werk. Seit 2025 gibt es neu das Programm Emscher-Lippe Klima.Anpassung (ELKA), das Bausteine zum Schwammstadt-Umbau von öffentlichen und privaten Flächeneigentümer:innen fördert.

Unter dem Dach des Klima.Werks wird das Ruhrkonferenz-Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, an dem sich seit 2020 alle Wasserverbände der Region beteiligen. Die Förderkulisse des Projekts umfasst das Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (53 Städte und Gemeinden). In den klimafesten Wandel sollen bis 2030 rund 250 Millionen Euro investiert und in ausgewiesenen Gebieten 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Serviceorganisation der Zukunftsinitiative bei Emschergenossenschaft und Lippeverband setzt mit den Städten die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung um. Weitere Informationen (auch zu Förderung von Projekten) auf www.klima-werk.de.