Hintergrund Grafik - Klima.Werk

Stadt.Grün: Baustein der Vision

Klimaanpassung durch mehr Begrünung

Begrünte Fassaden, Dächer, öffentliche Plätze und private Gärten verbessern Luft und Klima, schaffen Lebensräume für Flora und Fauna und machen Städte lebenswerter. Mehr Stadtgrün – dafür setzen wir uns als Zukunftsinitiative Klima.Werk ein.

Zwei ältere Menschen spazieren durch eine Grünfläche. Im Hintergrund stehen weiße Häuser.

Mehr Grün für lebenswerte Städte

Stadt.Grün umfasst alle grünen Freiräume im urbanen Raum: Parks, Gärten, Straßenbegleitgrün, Friedhöfe, begrünte Halden und Brachflächen. Im dicht besiedelten Ruhrgebiet gehören auch angrenzende Wälder und Naturschutzgebiete dazu. Besonders wirksam: Gebäudebegrünung wie Dach- und . Sie verwandelt in aktive Klimaschützer.
Wie wirkt Stadt.Grün auf das Stadtklima?
 

Natürliche Klimaanlage für urbane Räume

Verschiedene Begrünungsformen haben unterschiedliche Effekte:

Die drei Hauptwirkungen:

  1. Kühlung: Pflanzen verdunsten Wasser und regulieren Temperaturen – im Gegensatz zu Beton und Asphalt.
  2. Luftreinigung: Grün produziert Sauerstoff, filtert Feinstaub und Schadstoffe, erhöht Luftfeuchtigkeit.
  3. Wassermanagement: Grünflächen halten Regenwasser zurück, ermöglichen und stärken den natürlichen .
     

Best Practice: Erfolgreiche Begrünungsprojekte

In der Emscher-Lippe-Region gibt es zahlreiche gelungene Beispiele für erfolgreich umgesetzte Stadtbegrünungsmaßnahmen:
 

Fassadenbegrünung

Dachbegrünung

Warum ist Stadt.Grün so wichtig?

In dicht bebauten Städten entstehen Hitzeinseln: Gebäude speichern Wärme, versiegelte Flächen verstärken den Effekt. Frischluftschneisen fehlen, Regenwasser kann nicht versickern. Die Folge: steigende Belastung für Mensch und Umwelt. Klimaforschende sind sich einig: Wetterextreme nehmen zu. Stadt.Grün ist die Antwort – es kühlt, reinigt die Luft und speichert Wasser.
umfasst alle Formen von grünen Freiräumen wie Parks, Gärten, Straßenbegleitgrün, Brachflächen und begrünte Halden sowie Dach- und Fassadenbegrünungen. Es trägt maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität bei, reguliert die Temperatur, fördert die Biodiversität und speichert Regenwasser. Besonders in dicht bebauten Städten wie im Ruhrgebiet ist Stadtgrün entscheidend, um städtische Hitzeinseln abzumildern, die Lebensqualität zu erhöhen und die Folgen des Klimawandels zu mindern.
 

Vorteile von Stadt.Grün auf einen Blick

Stadt.Grün reguliert die Temperatur, reinigt die Luft und speichert Regenwasser. Grünflächen und Bäume wirken wie natürliche Klimaanlagen: Sie spenden Schatten, reduzieren Überhitzung und steigern die Luftfeuchtigkeit. Gleichzeitig schaffen sie Lebensräume für Flora und Fauna und tragen zur ökologischen Vielfalt bei. Begrünte Gebäude verlängern die Lebensdauer der Bausubstanz und werten das Stadtbild auf.

Für das Stadtklima

  • Temperatursenkung durch
  • Reduzierung städtischer Hitzeinseln
  • CO₂-Bindung und Sauerstoffproduktion

Für Gebäude

  • Natürliche Dämmung – spart Heiz- und Kühlkosten
  • Schutz der Bausubstanz vor Witterung
  • Wertsteigerung der Immobilie

Für die Umwelt

  • Verbesserung der Luftqualität
  • Schutz vor Überflutung bei
  • Förderung der

Für Menschen

  • Erhöhte Lebensqualität im Quartier
  • Lärmminderung
  • Gesünderes Wohnumfeld

Nachhaltiges Bauen mit Stadt.Grün

Nachhaltiges Bauen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes berücksichtigt. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, den Energieverbrauch zu senken, Gesundheit und Komfort zu fördern und die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Gebäuden zu sichern.
Durch nachhaltiges Bauen werden Ressourcen effizient genutzt und Energie gespart. Die Umweltbelastung wird reduziert, das Wohlbefinden der Nutzer:innen gesteigert und die Baukultur bewahrt. Bereits in der Planungsphase lassen sich Weichen für niedrige CO₂-Emissionen, flexible Nutzung und Wiederverwertung nachhaltiger Baustoffe stellen.

Nachhaltiges Bauen berücksichtigt drei Dimensionen gleichberechtigt:

Planung mit dem Lebenszyklus

Nachhaltiges Bauen bedeutet: Von Anfang an alle Phasen mitdenken – von der Rohstoffgewinnung über Nutzung und Instandhaltung bis zum Rückbau und Recycling. So entstehen Gebäude, die heute und in Zukunft funktionieren.
Dach- und Fassadenbegrünung als Schlüssel
Gebäudebegrünung ist mehr als Dekoration:


Begrünte Gebäude werden in Nachhaltigkeitszertifizierungen positiv bewertet.
 

Nachhaltige Baustoffe für klimagerechtes Bauen 

Material macht den Unterschied

Empfehlenswerte Baustoffe sind Holz, Recyclingbeton, Lehm, Hanfbeton und Ziegel. Sie zeichnen sich durch geringe Umweltbelastung aus, speichern CO₂ oder sind wiederverwendbar und tragen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bei. Nachhaltige Baustoffe reduzieren die Umweltbelastung über den gesamten Lebenszyklus (empfehlenswerte Materialien): 


Energieeffizienzklassen im Fokus

Moderne Baukonzepte wie das Effizienzhaus 40 oder 40plus benötigen nur 40 % der Energie eines Standardneubaus. Passivhäuser weisen einen sehr niedrigen Heizwärmebedarf auf und Plusenergiehäuser erzeugen sogar mehr Energie als sie verbrauchen. Optimierte Dämmung, luftdichte Bauweise und der Einsatz erneuerbarer Energien sorgen für niedrigen Energieverbrauch, reduzierte Betriebskosten und hohe Zukunftssicherheit.

Energetische Sanierung im Bestand: mehr Wert, weniger Verbrauch

Auch Bestandsgebäude können klimafit werden. Das sind effektive Maßnahmen:


Der Nutzen: Gesenkte Energiekosten, höherer Immobilienwert, besseres Klima. Besonders lohnend: Die Kombination mehrerer Maßnahmen.
 

Zertifizierungen und Richtlinien

Wann ist ein Gebäude nachhaltig?


Diese Systeme geben Orientierung:

Förderprogramme für Stadt.Grün und nachhaltiges Bauen

Du möchtest nachhaltig bauen oder deine bestehende Immobilie klimafit machen? Dann unterstützen wir dich gerne! Informiere dich über unsere Förderprogramme und weitere Fördermöglichkeiten:

Förderung & mehr

Erfahre alles über unsere Förderprogramme KRiS, ELKA, Förderung von Einzelmaßnahmen und weitere Fördermöglichkeiten.

Klima.Förderung

Eine Frau mit schwarzem Haar sitzt auf einer Bank und hält ein Handy in ihrer Hand. Eine Frau mit schwarzem Haar sitzt auf einer Bank und hält ein Handy in ihrer Hand.

Weitere Informationen

Kleiner Junge gießt Baum in der Nachbarschaft.

Rat.Geber Begrünung

Warum Stadt.Grün wichtig ist

In unseren Städten dominiert leider immer noch das Grau. Das muss sich ändern. Nur durch mehr Stadtgrün schaffen wir eine lebenswerte Umgebung und passen uns den Folgen des Klimawandels an.

Zum Rat.Geber

Auf der Nahaufnahme einer Dachbegrünung sieht man verschiedene Pflanzen im Detail.

Mini.Wald in Recklinghausen

Grundschule Recklinghausen-Hochlarmark

Ein Mini.Wald ist ein kleiner, dicht bepflanzter Wald – auf Flächen von 100 bis 400 m² entstehen durch die Pflanzung heimischer Sträucher und Bäume lebendige Ökosysteme. Der Mini.Wald verbessert das Stadtklima, speichert Wasser, bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und trägt zur Abkühlung in heißen Sommern bei.

Zum Klima.Projekt

Auf der Nahaufnahme einer Dachbegrünung sieht man verschiedene Pflanzen im Detail.

Rat.Geber Biodiversität

Vielfältige Pflanzen-​ & Tierwelt

Biodiversität umfasst den Reichtum an Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten. Leider haben sich die Ökosysteme durch die intensive Naturnutzung durch den Menschen verändert und sind vielfach degradiert.

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