Hintergrund Grafik - Klima.Werk

Vorteil Dachbegrünung nutzen und Geld bekommen

Pressemitteilung vom 28.04.2025

Emschergenossenschaft und Zukunftsinitiative Klima.Werk bieten Förderung an

Eine Dachbegrünung funktioniert als natürliche Klimaanlage, kann Energiekosten senken und sorgt für bessere Luft in der Stadt. Wer ein Garagendach oder einen Anbau in Oberhausen begrünt und im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft wohnt, kann bis zu 10.000 Euro Förderung bekommen.

Dachbegrünungen haben viele persönliche Vorteile für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer: Der begrünte Aufbau bewirkt ein angenehmeres Raumklima, kann Energiekosten und Entwässerungsgebühren senken und schont das Dach und die Materialien (z.B. bei direkter Sonneneinstrahlung).

Dachbegrünung auf einem Garagendach in einem WohngebietDachbegrünung auf einem Garagendach in einem Wohngebiet

Für die Emschergenossenschaft mit der haben Dachbegrünungen eine weitere wichtige Funktion: Sie speichern Regenwasser und sind damit ein wichtiger Baustein beim Umbau zur . In der gibt es genügend entsiegelten Raum und damit Versickerungs- und Speichermöglichkeiten für Niederschlagswasser. Mit positiven Effekten fürs Stadtklima über , einem praktischen Nutzen bei der Bewässerung von Pflanzen und auch für die Starkregenvorsorge.

Deshalb bietet die Emschergenossenschaft für private und gewerbliche Eigentümer*innen eine Förderung mit dem „10.000 Grüne Dächer“-Programm an: 50 Euro pro Quadratmeter Dachbegrünung erhalten förderberechtigte Antragsteller*innen. Die Förderung kann für ein Dach oder mehrere Dächer eines Grundstücks (gleiche Postanschrift) beantragt werden. Insgesamt können so maximal 200 Quadratmeter Fläche begrünt werden. Bis zu 10.000 Euro Förderung können Dachbegrüner*innen dafür bekommen.

Voraussetzungen, Förderanträge, Webseite

Alle Informationen zur Förderung und zu den Voraussetzungen finden Interessierte auf www.klima-werk.de/gruendachfoerderung, über diese Webseite ist auch das digitale Förderportal für die Antragstellung zu erreichen.

Was wird unter welchen Voraussetzungen gefördert?

Ab einer Förderzusage haben Eigentümer*innen drei Jahre Zeit, die Dachbegrünung umzusetzen.

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Die Emschergenossenschaft

 

Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die . Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden über 130 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk

In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW und entwickelte sich 2014 zur Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ weiter, jetzt Zukunftsinitiative Klima.Werk. Seit 2025 gibt es neu das Programm Emscher-Lippe Klima.Anpassung (ELKA), das Bausteine zum Schwammstadt-Umbau von öffentlichen und privaten Flächeneigentümer:innen fördert.

Unter dem Dach des Klima.Werks wird das Ruhrkonferenz-Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, an dem sich seit 2020 alle Wasserverbände der Region beteiligen. Die Förderkulisse des Projekts umfasst das Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (53 Städte und Gemeinden). In den klimafesten Wandel sollen bis 2030 rund 250 Millionen Euro investiert und in ausgewiesenen Gebieten 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Serviceorganisation der Zukunftsinitiative bei Emschergenossenschaft und Lippeverband setzt mit den Städten die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung um. Weitere Informationen (auch zu Förderung von Projekten) auf www.klima-werk.de.