WIR MACHEN DAS RUHRGEBIET BLAU-​GRÜN.

Gemeinsam für unsere Städte.

Nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen des Klimawandels meistern – und dieser Herausforderung stellt sich das Klima.Werk: 16 Städte entlang der Emscher arbeiten zusammen mit der Emschergenossenschaft in der Zukunftsinitiative an einer lebenswerten, klimaresilienten Region.

Eine Frau, die auf einer Bank liegt und in den Himmel schaut und dabei lächelt.

GEMEINSAM FÜR UNSERE STÄDTE

Bottrop

Mülheim a.d.R.

Oberhausen

Witten

Castrop-Rauxel

Dinslaken

Dortmund

Duisburg

Essen

Gelsenkirchen

Herne

Herten

Holzwickede

Recklinghausen

Bochum

Gladbeck

Folgen des Klimawandels für die Städte

Gemeinsam für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Der Klimawandel stellt die gesamte Welt und auch die Städte im Herzen NRWs vor eine besondere Herausforderung. Die Zunahme von Starkregen, Trockenphasen, tropischen Nächten und sich immer weiter aufheizende Städte beeinträchtigen immer stärker die Lebensqualität der Menschen – besonders auch in dichtbesiedelten Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet. Denn hier liegen die Temperaturen längst bis zu zehn Grad Celsius höher als im unbebauten Umland. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, die Folgen des Klimawandels abzumildern und das Stadtleben der Bürger:innen nachhaltig attraktiver zu gestalten, haben sich die 16 Städte der Emscher-Region mit der Emschergenossenschaft in der Zukunftsinitiative Klima.Werk zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie eine blau-grüne Vision für unsere Städte.

Mit konkreten Maßnahmen blau-grüne Stadtoasen schaffen

36 Grad Celsius am Tag, 26 in der Nacht, wenig Regen in den einen Monaten, zu viel Regen in den anderen: Diese Extreme haben wir in den vergangenen Jahren immer mehr zu spüren bekommen, und sie werden künftig nicht nachlassen. Die Städte sowie ihre Bürger:innen müssen auf diese Entwicklung reagieren, damit aufgeheizter Beton, ausgetrocknete Bäume und Wiesen oder überflutete Straßen bei Starkregenfällen die Lebensqualität nicht mehr beeinträchtigen. Mit konkreten Maßnahmen und Projekten des Klima.Werks stellen die Städte der Emscher-Region sich dieser Aufgabe.

Das gemeinsame Ziel: Schwammstädte schaffen, die den Wetterextremen trotzen können.

Alle reden über den Klimawandel

Wir tun etwas dagegen.

Gemeinsam, engagiert und innovativ: Als im Ruhrgebiet verankerte Zukunftsinitiative machen 16 Städte sowie die Emschergenossenschaft den Klimawandel gemeinsam konkret. Denn wir tun etwas dagegen! Als Vor-Macher:innen mit zahlreichen Mit-Macher:innen bewegen wir etwas in unserer Heimat – und darüber hinaus:

Gemeinsam für Klimaschutz und Klimafolgen- anpassung

Eine Region, ein Ziel

Von Duisburg bis Holzwickede und von Recklinghausen bis Mülheim an der Ruhr: 16 Städte aus der Emscher-Region arbeiten bereits heute gemeinsam an blau-grünen Schwammstädten. Dabei verfolgen alle 16 Städte der Zukunftsinitiative Klima.Werk ein gemeinsames Ziel: Die Städte klimafest zu machen und durch Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung an der klimaresilienten Zukunft der Metropolregion mitzuarbeiten!

Essen

Ludger Wegmann
Stadtkoordinator

Kontakt

Herten

Ralf Terpoorten
Ilka Koelsch
Stadtkoordinator:innen

Kontakt

Recklinghausen

Franz-Josef Knoblauch
Claudia Mengel
Stadtkoordinator:innen

Kontakt

Witten

Petra Klein
Kaja Fehren
Stadtkoordinatorinnen

Castrop-Rauxel

Michael Werner
Arianka Simonsen
Stadtkoordinator:innen

Kontakt

Holzwickede

Uwe Nettlenbusch
Stadtkoordinator

Kontakt

Dortmund

Dr. Christian Falk
Lara Rodermund
Stadtkoordinator:innen

Kontakt

Dinslaken

Marcus Beck
Uwe Blankenburg
Stadtkoordinatoren

Kontakt

Duisburg

Dr. Thomas Griebe
Jan Janski
Stadtkoordinatoren

Kontakt

Oberhausen

Markus Werntgen-Orman
Maik Ballmann
Stadtkoordinatoren

Kontakt

Gladbeck

Frank Restemeyer
Stadtkoordinator

Kontakt

Bottrop

Elena Gilcher
Henrike Abromeit
Stadtkoordinatorinnen

Kontakt

Gelsenkirchen

Tobias Unterbäumer
Stadtkoordinator

Kontakt

Herne

Daniel Wirbals
Kerstin Agatz
Stadtkoordinator:innen

Kontakt

Bochum

Dr. Marko Siekmann
Andreas Gunkel
Stadtkoordinatoren

Kontakt

Mülheim a. d. Ruhr

Susanne Schürmann
Johanna Neumann
Stadtkoordinatorinnen

Kontakt

Kontakt (zu den Städten)

Klimafolgen: Projekte im Ruhrgebiet

Die Aufgaben der Zukunftsinitiative Klima.Werk

Wasser ist ein zukunftsentscheidendes Kernthema: Wie gehen wir mit Regenwasser in unseren Städten um? Denn einerseits kann zu viel Niederschlag auf einmal zu Überflutungen, überlaufenden Gullys und nicht mehr befahrbare Straßen, zu wenig Regen führt jedoch zu heißen und trockenen Städten – ein Teufelskreis. Wasser ist das Problem und gleichzeitig die Lösung. Ein Ziel der Zukunftsinitiative ist eine nachhaltige, dezentrale Regenwasserbewirtschaftung zu schaffen die den natürlichen Wasserkreislauf stärkt. Es sollen attraktive, multifunktionale grün-blaue Infrastrukturen gestaltet werden, die in Summe wie ein Schwamm funktionieren.

Das Klima.Werk arbeitet städteübergreifend an diesem Ziel: In den jeweiligen Kommunen treten Stadtkoordinator:innen als Ansprechpartner:innen für die Themen der Zukunftsinitiative ein. Sie arbeiten in den entsprechenden Fachabteilungen der Stadtverwaltungen, beispielsweise dem Umweltamt oder dem Amt für Stadtentwässerung, und treiben dort die Themen voran, immer öfter auch über ihren eignen Fachbereich hinaus. In Expertennetzwerken tauscht man sich regelmäßig aus, um das weitere Vorgehen, Fragen und Arbeitsweisen zu klären. Dieser städteübergreifende Wissensaustausch führt zu einer engen Zusammenarbeit am gemeinsamen Ziel. Denn ein Ballungsraum wie das Ruhrgebiet kann nur gemeinsam an den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung arbeiten und zu einer blau-grünen Region wachsen.

Mehr zu unserer Arbeitsweise

Städte zukunfts- sicher machen

Klimaresiliente Städte gegen die Klimafolgen

Von Dachbegrünungen über klimaresiliente Wohnbauprojekte bis hin zu Versickerungsflächen für Regenwasser: In der ganzen Region wurden seit 2014 bereits zahlreiche Projekte umgesetzt, die die Städte Stück für Stück in Richtung blau-grüne Schwammstadt entwickeln. Beispielhaft an drei Projekten möchten wir unsere Maßnahmen erläutern:

Baum-Rigolen in Bochum

Für gesunde, grüne Schattenspender sorgen Baum-Rigolen: Für Passanten nicht sichtbar, verbirgt sich unter dem Straßenbaum ein unterirdischer Wasserspeicher. Regenwasser, welches auf den umliegenden Asphalt fällt, wird in die Rigole geleitet und dort in einem substratgefüllten Speicher zurückgehalten. Nach und nach wird in Trockenphasen das Wasser ins Grundwasser abgegeben – oder es dient dem Baum zur Bewässerung.

Hier geht's zum Projektfilm in unserer Mediathek

Grüne Dächer in Oberhausen

Kühles Stadtquartier dank begrünter Dächer an der Müllverbrennungsanlage: 3.000 Quadratmeter Dachfläche wurden unter anderem mit der „Fetten Henne“, einer Sedumart, begrünt. In dem stark versiegelten Industriegebiet speichert die Sedum-Pflanze nun Wasser und sorgt so für Verdunstungskälte. Die Pflanzen auf dem Dach sind außerdem Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten wie Bienen.

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Überflutungsfläche in Dinslaken

Gegen die Überflutung einer großen Straßenkreuzung hilft eine 300 Quadratmeter große Mulde: 264 Kubikmeter Regen kann der Grünstreifen auffangen und damit bei Starkregen die Kanalisation und damit die Straße entlasten. Später fließt das Wasser in einen unterirdischen Kanal oder versickert und verdunstet, was für Kühlung sorgt.

Hier geht's zum Projektfilm in unserer Mediathek

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